08.05.2016 - 20:00

Musik von Mozart und Beethoven Was ist eigentlich Klassik?

Was ist eigentlich Klassik? Irgendwas mit Geigen – sagen zum Beispiel Leute, die dieser Musik eher fernstehen. Aber Geigen tauchen in Popsongs als Begleitinstrumente auch auf.

Außerdem gibt es auch reine Klaviermusik aus der Zeit der Klassik und da fehlen die Geigen dann natürlich. Oft wird Klassik als Synonym für die sogenannte E-Musik verwandt, die vermeintlich ernste oder ernsthafte Musik. Eigentlich kommt der Begriff von der gleichnamigen Epoche aus der Zeit von etwa 1770 bis ca. 1827. Damit gemeint ist die Wiener Klassik um die Komponisten Wolfgang Amadeus Mozart und etwas später Ludwig van Beethoven, deren Wirkungsschwerpunkt in der heutigen österreichischen Hauptstadt lag.

Doch auch für die Wiener Klassik gibt es noch Klärungsbedarf. Gehörte nicht auch Joseph Haydn dazu, der väterliche Freund von Mozart? Oder Franz Schubert, der nur ein Jahr nach Beethoven 1828 starb und trotzdem von vielen als Vertreter der Romantik angesehen wird? Welche Rolle spielen andere Komponisten wie Antonio Salieri? Je genauer man hinsieht, desto mehr Fragen ergeben sich. Klar ist, dass die WIener Klassik alle Gattungen bediente und im Bereich der Sinfonie, Kammermusik und auch geistlicher Musik viele absolute Meisterwerke entstanden, die bis heute außerordentlich oft aufgeführt werden - denkt man etwa an die Sinfonien Beethovens oder an Mozarts Opern.

 

Programm:

W. A. Mozart:

Sinfonie g-moll KV 550

Sinfonie in g-moll KV 183

Missa in C-Dur KV 258

 

Beethoven:

Klaviesonate Nr. 26 in Es-Dur opus 81a

(Erstsendedatum: 17.05.2015)

Moderation: Mathias Peter