22.05.2009 - 16:51

Haydns Sinfonien als wichtige Wegbereiter "Die reine Lust am Experimentieren"

In einer Woche jährt sich sein 200. Todestag - Joseph Haydn starb am 31. Mai 1809, also vor 200 Jahren. In allen musikalischen Gattungen ist er tätig geworden. Nicht zu unterschätzen ist auch sein Wirken im Bereich der Sinfonie. Mehr als 100 schrieb er, allerdings waren sie deutlich kürzer als die späten Sinfonien von Mozart oder Beethoven. Zu Haydns Lebzeiten erreichten einige Sinfonien – vor allem die späten während seiner Zeit in London – große Beliebtheit. Einige der zahllosen Werke nutzte der Österreicher auch offen zum Experimentieren.

Außerdem: Der Einsturz des historischen Archivs in Köln vor mehr als zwei Monaten hat Entsetzen weit über die Grenzen der Domstadt hervorgerufen. Vor allem natürlich, weil zwei Menschen dabei ums Leben kamen. Damit die beschädigten Archivgüter wieder hergestellt werden können, gibt es am kommenden Mittwoch ein ganz besonderes Benefizkonzert im Kölner Dom. Daran beteiligt ist das Domkapitel, das Gürzenich-Orchester und die Oper Köln. Domradio-Redakteurin Birgitt Schippers hat mit dem Leiter des Vokalensembles Kölner Dom, Domkapellmeister Eberhard Metternich, über das Benefiz-Konzert gesprochen.Unter Leitung des Kölner Generalmusik­direktors Markus Stenz werden das Gürzenich-Orchester Köln und das Vokalensemble Kölner Dom (Einstudierung Eberhard Metternich) am Mittwoch, 27. Mai um 20 Uhr Mozarts Missa c-Moll KV 427 ("Große Messe") für Soli, Chor und Orchester im Kölner Dom aufführen. Als Solisten konnten Claudia Rohrbach (Sopran), Regina Richter (Mezzosopran) und Benjamin Bruns (Tenor), alle Ensemble­mitglieder der Kölner Oper, sowie der Bariton Sebastian Noack gewonnen werden. Der Eintritt ist frei. Spenden für die Restaurierung beschädigten Archivgutes des Historischen Archives der Stadt Köln werden erbeten.