10.06.2011 - 17:07

Geistliche Musik zum Pfingstfest "Veni, Sancte Spiritus"

Passend zum Hochfest Pfingsten erklingen in der Sendung "Musica" Werke von Giovanni Pierluigi da Palestrina, Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann. Dann steht Musik von Robert Schumann auf dem Programm. Am 8. Juni vor 201 Jahren wurde er in Zwickau geborgen. Er gilt als wichtiger Vertreter der deutschen Romantik. Anfangs Pianist, ruinierte er sich in waghalsigen Selbstexperimenten derart die Hände, dass er fortan nur noch als Dirigent und Komponist wirken konnte – eine professionelle Karriere als Pianist war unmöglich geworden.

Erstaunlich ist, dass Schumann bei seiner engen Beziehung zu Klaviermusik gerade mal ein Konzert für Klavier und Orchester schrieb. Es ist das Konzert in a-moll Opus 54. Nach der Hochzeit mit der berühmten Pianistin Clara Wieck gelang es Schumann nicht, seine finanzielle Situation auf Dauer zu stabilisieren. Dazu kamen gesundheitliche Probleme. 1850 nahm Schumann schließlich die Stelle als städtischer Musikdirektor in Düsseldorf an. Der damals 40jährige wurde vom Düsseldorfer Chor und Orchester herzlich aufgenommen - die gute Atmosphäre zumindest zu Beginn seiner Tätigkeit im Rheinland spornte Schumann an und ließ ihn eifrig komponieren. Und so entstand bereits im ersten Monat seines Aufenthaltes in Düsseldorf seine dritte Sinfonie - die so genannte "Rheinische" in Es-Dur.