17.06.2014 - 10:00

Traumberuf Domorganist Winfried Bönig

Nicht mal die Idee war ihm gekommen, aber als das Telefon klingelte und er zum Gespräch in den Kölner Dom gerufen wurde, ahnte Winfried Bönig was kommen sollte: Das Angebot Domorganist in Köln zu werden. Als kleiner Junge lebte Winfried Bönig ganz nah am Bamberger Dom. Dort hatte er dann auch seinen ersten Orgelunterricht vom Domorganist. So anders ist sein Leben heute nicht: er lebt wieder in der Nähe eines Doms. Und Domorganist ist Winfried Bönig heute ja selber.

Eine Traumstelle, aber nicht die einzige: Außer Domorganist ist Winfried Bönig noch Professor an der Kölner Musikhochschule, für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation. Die Hochschule liegt nicht weit weg vom Dom. Kurze Wege zwischen wohnen und arbeiten, der passionierte Fahrradfahrer kann, trotz kleiner Kinder, ganz auf ein Auto verzichten. Lauter gute Bedingungen, um das zu tun, was Winfried Bönig immer tun wollte: musizieren.
(Wdhlg. v. 9.4.13)