30.07.2008 - 15:20

Schauspielerin, Autorin, Filmemacherin, hat tibetische Kinder auf ihrer lebensgefährlichen Flucht begleitet Maria von Blumencron

Ihre Eltern schicken sie fort, obwohl sie wissen, dass sie ihre Kinder nie mehr wieder sehen werden - und obwohl die Flucht über den Himalaya für ihre Kinder lebensgefährlich ist: auf dieser Flucht erfrieren vielen tibetischen Kindern Hände oder Füße oder sie überleben es gar nicht.

Aber die Not der tibetischen Eltern ist so groß und sie wünschen ihren Kindern so sehr, dass sie zur Schule gehen können und vor allem, ihren Glauben leben dürfen - dass sie die Gefahren für ihre Kinder in Kauf nehmen. Auch die Filmemacherin Maria Blumencron musste sich in diese Gefahren begeben, um ihren Film über die flüchtenden Kinder aus Tibet drehen zu können.So sind zwei bewegende Filme und gerade noch ein neues Buch entstanden. Sechs Patenkinder sind Maria von Blumencron aus dieser Zeit geblieben. Aber es wird in dieser Sendung nicht nur um Tibet gehen: Maria von Blumencron hat als ganz kleines Mädchen den Verlust ihrer Mutter hinnehmen müssen. Nicht zuletzt deshalb ist sie auf einer intensiven spirituellen Suche unterwegs.Eine Suche, die sie nicht nur rund um die Welt führt- sondern auch zu heiligen Orten. Was sie bei der schwarzen Madonna in Altötting überwältigendes über ihre Familiengeschichte erfuhr - das erfahren Sie in der Sendung Menschen.