06.09.2010 - 13:50

Pater bei den Pallotinern in Rheinbach Friedel Weiland

Wenn er irgendwo fremd hinkommt, dann ist es ihm am liebsten, dass niemand weiß, wer er ist: nämlich Pallotinerpater. Pater Friedel Weiland hat festgestellt, dass die Menschen dann mit ihm reden – über das, was ihnen wirklich auf der Seele liegt. Oder das, was sie sonst nur ihrem Friseur erzählen würden.

Aber da Pater Weiland auch ausgebildeter Friseur ist, kann man mit ihm auch beim Haare schneiden über Gott und die Welt, Glück und Leid reden. Jetzt ist Pater Weiland wieder im Internat bei den Pallotinern in Rheinbach, wo er schon alles war: Schüler, Lehrer und Rektor.

Hier hat Pater Friedel Weiland endlich Zeit für das, was er so gerne macht: Supervision. Oder Einzelbegleitung in Exerzitien. Von jeder Station seines Wirkens - zuletzt hat bis zu seinem Ruhestand hat er das Exerzitienhaus Edith Stein geleitet - bleiben Menschen, die seine Begleitung suchen. Ein Trauma hat ihn sein Leben lang begleitet: Er war noch ein kleiner Junge, als seine Mutter an Krebs starb. Was das mit dem Himmel und seinem Theologiestudium zu tun hat, erzählt er in der Sendung Menschen.