27.12.2008 - 17:43

Geistlicher Begleiter in der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede Pater Nikolaus

Campino, der Frontmann der Toten Hosen, ist jedes Jahr mindestens eine Woche lang in Meschede. Und da ist Campino einer von vielen, denn der Bedarf ist groß: Das Gästehaus der Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede ist immer voll. Das Kloster im Sauerland ist weithin für seine Gastfreundschaft bekannt. Aber auch dafür, dass sich dort Ordensbrüder um die Gäste kümmern, die viele nachhaltig beeindrucken.

Pater Nikolaus Nonn ist einer von ihnen. Zuhören zu können, ist für ihn das Wichtigste. Campino hört er seit vielen Jahren regelmäßig zu. Mit dem Sänger verbindet ihn aber auch seine Liebe zur Musik. Pater Nikolaus hat Kirchenmusik studiert und sich ausführlich mit dem gregorianischen Choral beschäftigt. Er ist beispielsweise Autor eines Handbuchs für den Kantorendienst und an mehreren CD-Produktionen beteiligt. „Wer singt, betet doppelt", dieser Spruch des Heiligen Augustinus ist ihm Geleit. Auf Konzerten der Toten Hosen war Pater Nikolaus aber auch schon mehrfach. Deren Texte findet er sehr ausdrucksstark. Über die Bedeutung der Musik in seinem Leben, warum er als gelernter Raumausstatter doch noch Theologie studiert hat und was ihm das Leben in Gemeinschaft bedeutet, erzählt Pater Nikolaus aus Meschede heute im domradio.