08.12.2019 - 10:00

Kapitelsamt im Kölner Dom Zweiter Adventssonntag

In seiner Predigt sprach Generalvikar Hofmann über Johannes den Täufer, eine prominente Figur der Geschichte und der Heiligen Schrift. Er war der wichtigste Wegbereiter Jesu Christi und nimmt damit eine wesentliche Rolle in den Plänen Gottes ein.

"Der Täufer ist dadurch so groß geworden, dass er anderen den Weg zu Jesus Christus geebnet hat." Auch heute noch sei das unser Auftrag: "Den Menschen die Möglickeit bieten, Jesus näher kennenzulernen."

DOMRADIO.DE übertrug am zweiten Adventssonntag das Kapitelsamt aus dem Kölner Dom mit Generalvikar Markus Hofmann. Es sang der Kölner Domchor unter der Leitung von Eberhard Metternich. An der Orgel: Winfried Bönig

"In jenen Tagen trat Johannes der Täufer auf und verkündete in der Wüste von Judäa: Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe." (Mt 3,1f.) 

Auslegung zum Sonntagsevangelium (Mt 3,1-12) von Franz Kamphaus

Der Täufer weiß, dass das Heil nicht von ihm zu erwarten ist. Er ist der Vorläufer: „Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich, und ich bin es nicht wert, ihm die Schuhe auszuziehen.“ (11) Johannes ist wie der Finger, der von sich selbst weg zeigt auf den Größeren hin. Sie kennen die Darstellung Johannes’ des Täufers auf dem Isenheimer Altar. Die ganze Kraft sammelt sich in dem übergroßen Zeigefinger. Johannes ist ein einziger Hinweis auf den Messias: „Er ist stärker als ich“ (11). Johannes versteht sich als „eine Stimme, die in der Wüste ruft“ (3). Augustinus sagt: Er ist die Stimme, Christus ist das Wort. Diesem Wort hat Johannes seine Stimme geliehen: „Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen!“ (3), den Weg, auf dem man aufrecht gehen kann, ohne krumme Touren, ohne sich verstellen zu müssen.

Aus: Magnificat. Das Stundenbuch. Dezember 2019

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