Festhochamt aus der Kölner Basilika St. Ursula

Patronatsfest der Stadt Köln

domradio.de übertrug am Hochfest der Hl. Ursula und Gefährtinnen das Festhochamt aus der Basilika St. Ursula in Köln mit Dompropst Gerd Bachner. Es sang der St. Kunibert-Chor unter der Leitung von Gerhard Blum.

 (DR)

Die Legende berichtet: Ursula, eine englische Königstochter, habe mit zahlreichen Gefährtinnen eine Pilgerfahrt nach Rom unternommen. Auf der Rückreise seien die Pilgerschiffe bei Köln von Hunnen, die gerade die Stadt belagerten, überfallen worden, und Ursula habe mit ihrer ganzen Gemeinschaft den Martertod erlitten. Der Legende liegt ein historisch gesichertes Martyrium wohl aus dem 3. Jahrhundert zugrunde. Die jüngsten Ausgrabungen haben ergeben, dass über drei (?) Gräbern schon früh eine Kapelle errichtet worden ist, die gegen Ende der Römerzeit gemäß einer alten Inschrift in der St.-Ursula-Kirche durch ein größeres Gotteshaus ersetzt worden ist. Die Lage der Kirche auf einem Friedhof trug zur Entstehung der Legende von den elftausend Jungfrauen bei. Die Verehrung der heiligen Ursula und ihrer Gefährtinnen verbreitete sich seit dem 12. Jahrhundert im ganzen Abendland.

Neben den Heiligen Drei Königen ist die Hl. Ursula mit ihren Gefährtinnen Stadtpatronin von Köln. Die elf Zeichen im Kölner Stadtwappen unterhalb der Dreikönigskronen symbolisieren die elftausend Jungfrauen.