Werenfried van Straaten - der Speckpater
Werenfried van Straaten - der Speckpater

27.01.2018 - 11:00

Eucharistiefeier im Kölner Dom Jahrgedächtnis für Pater Werenfried van Straaten OPraem

DOMRADIO.DE übertrug im Internet-TV aus dem Kölner Dom das Jahrgedächtnis für Pater Werenfried van Straaten, dem Gründer des Hilfswerks Kirche in Not. Zelebrant war Bischofsvikar Markus Hofmann. An der Orgel: Ulrich Brüggemann.

1947 hatte das Elend der in Baracken und Bunkern untergebrachten Heimatvertriebenen und Flüchtlinge aus dem Deutschen Osten Pater Werenfried zutiefst berührt und aufgerüttelt. Er löste eine riesige Hilfsaktion aus, die in die Gründung des Hilfswerkes “Ostpriesterhilfe” mündete. Das erste, was Pater Werenfried von belgischen Bauern erbettelte, war Speck, da er damit zumindest den größten Hunger der Vertriebenen lindern konnte. Außerdem hatte er schnell erkannt, dass Bauern eher Lebensmittel als Geld im Hause hatten und auch bereit waren, davon etwas abzugeben. Es wurde soviel Speck gesammelt, dass Pater Werenfried bald seinen Spitznamen “Speckpater” erhielt.

Grabstätte in Königstein (Taunus)

Diese Hilfswelle der Flamen begründete die “Ostpriesterhilfe”, woraus das weltweit tätige Werk KIRCHE IN NOT entstand, das heute jährlich über 100 Millionen Euro Hilfsgelder an die Kirche in über 140 Ländern verteilt. Werenfried van Straaten wurde am 17. Januar 1913 in Mijdrecht bei Amsterdam (Niederlande) geboren. 1934 trat er in die flämische Prämonstratenserabtei Tongerlo (Belgien) ein. Am 31. Januar 2003 starb Pater Werenfried in seinem Wohnort Bad Soden (Taunus); in dessen Nachbarstadt Königstein befindet sich seine Grabstätte.

Quelle: http://www.kirche-in-not.de/wer-wir-sind/gruender-pater-werenfried-van-s...