15.06.2008 - 09:41

Festgottesdienst: 300 Jahre St. Antonius, Wuppertal-Oberbarmen Elfter Sonntag im Jahreskreis

domradio überträgt am 11. Sonntag im Jahreskreis das Festhochamt mit Weihbischof Dr. Rainer Woelki aus der St. Antonius-Gemeinde in Wuppertal-Barmen. Die Gemeinde feiert ihr 300-jähriges Jubiläum, zwei Tage nach dem Gedenktag des Heiligen Antonius. Konzelebranten sind der Pfarrer, Msgr. Michael Haupt und beide Kapläne sowie Pater Don Fernando. Sie hören die Uraufführung einer Auftragskomposition "Gloria, Ehre sei Gott in der Höhe", Psalm und Halleluja: der Herr hat mich gesandt" von Klaus Wallrath. Kinder-, Jugend- und Erwachsenenchöre der St. Antoniuskirche singen unter der Gesamtleitung von Meik Impekoven. Zur Eröffnung singt die Gemeinde im Wechsel mit dem Chor Lied Nr. 644 aus dem Gotteslob: "Sonne der Gerechtigkeit".

Erste LesungErst nach und nach ist die Erkenntnis gewachsen, dass der Gott Israels der einzige Gott ist. Ihm gehört die ganze Erde. Gleichzeitig sagt er Israel zu, dass er es als sein Volk ausgewählt hat. In der wunderbaren Befreiung aus dem „Sklavenhaus" Ägypten hat Gott den unterdrückten Hebräern seine Herrlichkeit und Liebe gezeigt. Nun bietet er dem Volk seinen Bund an. Ein Herzstück des Bundes sind die Zehn Gebote; sie enthalten entscheidende Hinweise, damit Leben gelingen kann.Zweite LesungGottes Geschichte mit uns beginnt, indem er sich uns zuwendet. So hat er zuerst das Volk des Alten Bundes in die Freiheit geführt und so hat er sich in Christus uns zugewandt, „als wir noch Sünder waren". Diese vorausgehende Liebe Gottes ist kaum zu begreifen. Sie übersteigt alles, was wir vom Umgang miteinander kennen. Paulus erinnert uns heute daran.EvangeliumDie Jünger werden zu Aposteln, also zu „Gesandten". Sie sollen durch ihr Wort und Tun den Anbruch der Gottesherrschaft verkünden. Es irritiert uns heute, wenn wir hören, dass Jesus seine Jünger ausdrücklich „nicht zu den Heiden" schickt. Lukas hingegen erzählt ganz allgemein, wie die Apostel „von Dorf zu Dorf" (Lk 9,6) wandern. Wie auch immer die Weisung Jesu zunächst lautete: Wir dürfen sicher sein, dass Gottes Heilszusage auch uns gilt.(Quelle: Messbuch 2008, Butzon & Bercker Verlag)