22.07.2017 - 15:00

Pontifikalvesper im Paderborner Dom Eröffnung des Liborifestes in Paderborn

domradio.de übertrug am Samstag, 22. Juli 2017, im Internet die Pontifikalvesper zur feierlichen Eröffnung des Libori-Festes aus dem Paderborner Dom. Es singt der Paderborner Domchor unter der Leitung von Domkapellmeister Thomas Berning. An der Orgel: Domorganist Tobias Aehlig

Zu Beginn der kirchlichen Feiern geleitet Erzbischof Hans-Josef Becker den Libori-Schrein zusammen mit den bischöflichen Gästen aus dem In- und Ausland, dem Metropolitankapitel sowie zahlreichen Priestern und Gläubigen in festlicher Prozession in den Hochchor, begleitet von den Klängen des Libori-Tuschs. Daran schließt sich die feierliche Pontifikalvesper an.

"Freundschaft ist heilig – L’amitié est sacrée" lautet das Leitwort des diesjährigen Libori-Festes. Das Wort erinnert an den "Liebesbund ewiger Bruderschaft" zwischen den Diözesen Paderborn und Le Mans, der seit der Überführung der Reliquien des hl. Liborius vor über 1.180 Jahren besteht und alle Auseinandersetzungen und Kriege in Europa überdauert hat. Erzbischof Hans-Josef Becker schreibt in seinem Grußwort zum Fest: "Gerade in der heutigen Zeit, in der das zwischenmenschliche, aber auch gesellschaftliche Miteinander oft durch Konflikte geprägt ist, erscheint uns diese jahrhundertelange Freundschaft über Landesgrenzen hinweg als vorbildliches Zeichen gegen den vermeintlichen Trend der Zeit. Das zeigt uns: Freundschaft ist heilig." 

Die Libori-Festwoche beginnt in diesem Jahr am Samstag, den 22. Juli, und endet am Sonntag, den 30. Juli. Die kirchlichen Feiern nehmen ihren Anfang, wenn die Reliquien des heiligen Liborius im vergoldeten Schrein aus der Domkrypta in den Hochchor des Domes überführt und zur Verehrung ausgestellt werden. Erzbischof Hans-Josef Becker wird der Pontifikalvesper vorstehen. Im Hochchor bleibt der Reliquien-Schrein während des traditionellen Libori-Triduums bis zum Dienstag, 25. Juli. Den Abschluss der Festwoche am Sonntag, den 30. Juli, bildet der "Tag der Familien". 

Quelle: http://www.erzbistum-paderborn.de