21.01.2011 - 10:42

Domkapitular für Schutz des Lebens Den Glauben bezeugen, wo es dunkel ist

"Die Kirche muss Auseinandersetzung wagen", so bewertete Domkapitular Prälat Sauerborn in seiner Predigt im Kölner Dom die PID-Debatte. Wenn eine Gesellschaft in der Frage um Leben und Tod kein gemeinsames Fundament mehr habe, was verbinde diese Gesellschaft?

An der Entscheidung zum menschlichen Leben entscheide sich auch alles andere, so Prälat Sauerborn. Für den Christen könne die Einstellung zum Leben keinem Privaturteil unterliegen. Zum Glauben gehöre für die Wahrheit des Lebens einzutreten. Der Domkapitular sagte mit Bezug auf das Tagesevangelium: Eine Gesellschaft, die eindeutig heidnische Verwerfung erkennen lasse, sei der genuine Ort an dem sich Christen zu bewähren hätten. "Da, wo es dunkel ist, wird Licht benötigt." Nicht nur für Geweihte, sondern für alle Christen gelte darum, den Glauben bezeugen, wo es dunkel ist.