08.06.2012 - 11:18

10. Sonntag im Jahreskreis im Kölner Dom Glauben gegen alle Widerstände

Prälat Hans-Josef Radermacher zur Nachfolge Jesu auch gegen Anfeindungen in der Gesellschaft aufgerufen. Zwar würden aktive Christen in Deutschland nicht wegen ihres Glaubens verfolgt. Dennoch könne es passieren, dass sie "als rückständig und dumm" bezeichnet werden.

Bekennende Christen würden, so Radermacher in seiner Predigt am 10. Sonntag im Jahreskreis im Kölner Dom (10.06.2012), "von vielen Verwandten und Bekannten nicht für voll genommen" und "mitleidig belächelt".

"Wenn sich jedoch dieser Christ bemüht, auch im Alltag nach Regeln seines Glauben zu leben, kann aus Mitleid schon mal Entrüstung und Aggression werden."

Christenverfolgung in vielen Ländern
Zu allen Zeiten hätten Christen ihr Leben geopfert, erinnerte der Domkapitular weiter. So seien zur Nazizeit Tausende ermordet worden, "weil sie aufrechte Christen sein wollten".

Heute würden 100 Millionen Menschen in 50 Ländern wegen ihres Glaubens verfolgt. "Dennoch halten sie an ihrem Glauben an Jesus Christus fest." Auch Jesus selber sein wegen seines Glaubens verfolgt worden, deshalb sollten wir uns nicht wundern, wenn es uns nicht anders als ihm ergeht. Und nie vergessen: "Auf den Willen Gottes kommt es an."