24.03.2019 - 00:00

Frühlingsfroh Tapferes Pflänzlein ergattert Namen

Ein Blümelein, das sich gen Himmel gestreckt und Gottes Herz erweicht haben soll  ...

… so die vage Geschichte.

Sein Aussehen:

Längliche hellgrüne Blätter mit ein bisschen Haaren darauf. Blaue fünfblättrige Blüten und eine gelbe Mitte. Es blüht ab März-April in den Beeten.

Genannt wird es: "Myosotis", "Mäuseohr", "Katzenauge", "Männertreu". Gemeint ist hier aber der Name "Vergissmeinnicht".

 

Die Legende vom Vergissmeinnicht

Als Gott die Blumen erschaffen hat, durften die Engel sie bunt malen. Unser zartes Blümelein wartete brav, darauf, dass es dran kam. Aber dann passierte es: Die Farben gingen aus und das Pflänzchen stand unscheinbar blass da. Es war natürlich sehr traurig. Es soll sogar ein Tränchen verdrückt haben. Das Blümchen ließ sich aber nicht entmutigen und streckte sich Gott entgegen mit der Bitte: "Vergiss mein nicht!"

Ab hier gibt es zwei Varianten der Geschichte, in der einen ruft Gott zwei Engel herbei und befiehlt ihnen, ihre Pinsel einmal in das Himmelblau und einmal in das Gold der Sonne zu tauchen und damit das kleine Pflänzchen zu bemalen.
In der zweiten taucht Gott seinen Zeigefinger in den Himmel, seinen Kleinen Finger in die Sonne und bemalt das Blümchen selbst:

Das Vergissmeinnicht, bekam so blaue Blüten wie die Farbe des Himmels und einen strahlendgelben Kelch wie das Sonnenlicht.

Seit dem 15. Jahrhundert ist der Name erstmals belegt.

Übrigens: "Männertreu" soll das blaue Blümchen angeblich genannt werden, weil früher Männer als Beweis ihrer Liebe und Treue Vergissmeinnicht an die Frau ihres Herzens verschenkt haben.

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