02.04.2012 - 13:45

Wie kommt der Gründonnerstag an seinen Namen? Es grünt so grün

Es gibt verschiedene Erklärungen dazu. Eine beschreibt, dass die Menschen am Gründonnerstag besonders grünes Gemüse, wie Grünkohl, Salat oder grüne Kräuter bevorzugt gegessen haben. Dies steht in Verbindung mit vorchristlichen Vorstellungen, dass dadurch die Kraft des Frühlings und eine Heilwirkung für das ganze Jahr aufgenommen werde.

In einigen Regionen hatte der Gründonnerstag auch eine besondere Bedeutung für das Bestellen von Feld und Garten, als Tag der ersten Frühlingsaussaat oder als ein Tag, an dem man sich von der Aussaat oder vom Setzen oder Beschneiden der Pflanzen besonders reichen Ertrag versprach. Was man jetzt säen kann, darum geht es unter anderem in der domradio Beratung am Donnerstag. Deshalb nehmen wir Sie am Gründonnerstag mit in den Garten. Landschaftsarchitektin Claudia Vogelsang ist dann zu Gast, am Donnerstag von 10-12 Uhr.