04.06.2008 - 16:25

Warum wir uns vor der Diagnose Demenz so fürchten - und wie diese Angst kleiner werden kann Ist das jetzt Alzheimer?

Vater vergisst immer häufiger, was er gerade tun wollte. Mutter fragt schon wieder nach dem Exfreund der Tochter. Irgendwann schleicht sie sich ein: die Angst, dass Vater oder Mutter vielleicht nicht einfach nur vergesslich sind - sondern, welch ein Albtraum, vielleicht dement sind oder werden. Diese Vorstellung ängstigt uns oft zu Tode: was kommt da auf uns, auf den Betroffenen, zu? Ein Leben im Sabberzustand und geistiger Umnachtung unter permanenter Kontrolle? Und wer soll das leisten? Wir etwa?

Wann ein Arztbesuch sinnvoll ist, was die Medizin heute machen kann - und was nicht - aber auch, wie Demenzkranke ein gutes Leben führen - das sind Fragen auf die Chrstine Riesner, Pflegewissenschaftlerin, Krankenschwester und Fachfrau für Demenz in der Sendung Beratung antwortet. Buchtipps zur Sendung:1) Viele Beispiele für Laien und Profis:" Das Demenz-Buch"2) Begleitung zu Hause: " Demenz ist anders"3) Geschichten: " Es schneit in meinem Kopf"