Märtyrer: Edith Stein und Maximilian Kolbe
Märtyrer: Edith Stein und Maximilian Kolbe

07.01.2018 - 09:00

Märtyrer der Versöhnung Franziskanerpater Maximilian Kolbe

Maximilian Kolbe wurde als Rajmund Kolbe am 07.01.1894 in Polen geboren. Mit 17 Jahren trat er als Maximilian Maria dem Minoritenorden der Franziskaner bei.

Vor der Zeit der Machtergreifung und auch noch während der Diktatur Hitlers betrieb er eine rege Missionsarbeit.

Leiden und selbstloses Opfer Maximilian Kolbes

1941 wurde er verhaftet und nach Auschwitz deportiert. Im Juli 1941 ließ er sich stellvertretend für einen polnischen Familienvater im Konzentrationslager in Ausschwitz in den Hungerbunker sperren.

Nach tagelangem Leiden wurde er am 14. August 1941 mit einer Giftspritze ermordet.

Maximilian Kolbe wurde 1971 selig- und 1982 heiliggesprochen.

Maximilian-Kolbe-Werk

Im Jahr 1982 wurde Kolbe Heilig gesprochen. Im Gedenken an ihn setzt sich das Maximilian-Kolbe-Werk seit 30 Jahren für die Versöhnung zwischen Deutschen und Polen ein.

Verständigung und Versöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk hat sich das Hilfswerk dabei zur Aufgabe gemachte.

Das Hilfswerk unterstützt viele der ehemaligen KZ-Häftlinge, die noch heute in Polen leben. Auch ehemalige KZ- und Ghetto-Häftlinge aus anderen Ländern Mittel- und Osteuropas werden unabhängig von ihrer Religion, Konfession oder Weltanschauung unterstützt.

Von Mensch zu Mensch

Durch ganz praktische und konkrete Hilfen und durch Erleichterungen versucht das Werk den Überlebenden zur Seite zu stehen. Den Kontakt von Mensch zu Mensch betrachtet das Maximilian-Kolbe-Werk als Kernstück seiner Arbeit.

Ehrenamtliche Mitarbeiter kümmern sich um die persönliche Geschichte und die leidvollen Erfahrungen der Opfer des Nationalsozialismus.