20.04.2018 - 09:20

Kölner Märtyrer des 20en Jahrhunderts Norbert Maria Kubiak

Johann Kubiak wurde 1892 in Magdeburg geboren. Aufgewachsen in einem bäuerlich-protestantisch geprägten Umfeld, konnte wohl keiner ahnen, dass Kubiak einen großen Teil seines Lebens im katholischen Rheinland, im Erzbistum Köln verbringen würde. Ums Leben gekommen ist er in Oranienburg bei Berlin am der 20. April 1942 - in einem Konzentrationslager.

Sehr jung, bereits mit 21 Jahren, stand für Johan Kubiak fest: Er will Gott dienen – und zwar im Predigerorden.

Dienst als Ordensmann

In Venlo in den Niederlanden wurde er neu eingekleidet und mit seinem Ordensnamen versehen: Von nun an trug er den Namen „Norbert Maria“:

Mit 27 Jahren zog Norbert Maria Kubiak in den Dominikanerkonvent in Düsseldorf. Dort legte er auch 1924 das ewige Gelübde als Ordensmann ab.

In den darauffolgenden Jahren war Norbert Maria Kubiak mehrfach als Koch und Fahrer im Kölner Dominikanerprovinzialat beschäftigt, wo er beispielsweise für den Provinzial Pater Laurentius Siemer arbeitete.

Im Visier der Gestapo

Der Ordensmann stand Hitler ablehnend gegenüber und machte herabsetzende Bemerkungen über den Nationalsozialismus.
Im Jahre 1941 wurde Norbert Kubiak schließlich von den Nationalsozialisten verhaftet.

Tod al Märtyrer

Er wurde zunächst zu einigen Monaten Gefängnis verurteilt und dann in ein Konzentrationslager gebracht. Von dort erhielten seine Ordensbrüder die Mitteilung, dass er gestorben sei.

Sein Sterbetag war der 20. April 1942.