Bistum Essen

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Das Bistum Essen ist eines der jüngsten und kleinsten unter den 27 römisch-katholischen Bistümern in Deutschland. In Nordrhein-Westfalen ist es mit 1.877 Quadratkilometern und rund 791.000  Mitgliedern das kleinste Bistum. Es wurde am 1. Januar 1958 aus Teilen der (Erz-)Bistümer Köln, Münster und Paderborn errichtet. Mit der Gründung wollte die katholische Kirche der Bevölkerungsentwicklung im damals noch boomenden Ruhrgebiet Rechnung tragen.

Heute umfasst die Diözese gerade noch 57 Prozent ihrer ursprünglichen rund 1,4 Millionen Mitglieder. Als Reaktion auf die rückläufige Katholikenzahl sowie auf sinkende Kirchensteuereinnahmen hatten Bischof Hubert Luthe, der das Bistum von 1992 bis 2002 leitete, und sein Nachfolger Felix Genn (Juli 2003 bis März 2009) eine umfassende Strukturreform angestoßen. Dabei wurden die 259 Gemeinden zu 43 Großverbünden zusammengeschlossen. Zudem gab das Bistum 96 seiner 368 Kirchengebäude auf. Genns Nachfolger, Bischof Franz-Josef Overbeck, setzte die Strukturreform weiter um. (kna)