"Persönliche Risiken zum Wohle anderer"

Die frühere Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hält am Dienstagabend in Aachen die Laudatio für die drei marokkanischen Studenten Rakotonirina Mandimbihery Anjaralova, Lumbela Azarias Zacarias und Balorbey Theophilius Oklu aus Marokko sowie den katholischen Erzbischof von Bangui, Dieudonne Nzapalainga, und Imam Oumar Kobine Layama. Die Auszeichnung ist mit jeweils 1.000 Euro dotiert. Die drei Studenten erhalten den Preis für ihren Einsatz für Flüchtlinge in der marokkanischen Wüste. Dort sei die Situation ähnlich schlimm wie im Mittelmeer.

"Eine bewegende Feier"

domradio.de: Wie war es denn gestern Abend?

Dr. Michael Prüller (Pressesprecher Erzdiözese Wien): Sehr beeindruckend. Es war eine sehr schlichte, aber tiefgehende Feier.

domradio.de: Es sind viele, viele Menschen in den Stephansdom gekommen. Kardinal Schönborn hat die Messe geleitet. Am Anfang haben erst mal alle Glocken geläutet, oder?

Gegen Budgetkürzungen

Der Streik seiner 48 Bildungseinrichtungen am Dienstag soll durch Protestveranstaltungen begleitet werden.  

Christliche Schulen fordern Gleichbehandlung

Der Generalsekretär der christlichen Schulen in Israel, Faisal Hijazin, fordert eine Gleichbehandlung der christlichen Schulen und eine vollumfassende Finanzierung. Mit Streik gedroht haben laut Medienberichten auch arabische Schulen in Israel; sie protestieren ebenfalls gegen Budgetkürzungen.

Ende des Patts

Bei einem Treffen am Amtssitz des maronitischen Patriarchen Kardinal Bechara Rai in Bkerke nördlich von Beirut betonten sie laut Bericht der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur NNA (Montag) gleichzeitig, die gegenwärtige Regierung müsse im Amt bleiben, bis das seit mehr als einem Jahr vakante Präsidentenamt neu besetzt sei.

Entwicklungsplan für lebenswichtige Bedürfnisse

Brückenbauerin und Bewahrerin

Gemeinsam mit der Rabbinerin Natalia Verzhbovska wurden noch vier weitere Absolventen des Potsdamer Abraham-Geiger-Kollegs in der Synagoge Beit Tikwa in ihren Dienst in den jüdischen Gemeinden eingeführt. Mit Verzhbovska werde 70 Jahre nach der Schoa erstmals eine Rabbinerin in Nordrhein-Westfalen amtieren, erklärte das Abraham Geiger Kolleg am Montag. Verzhbovska wird ab September die Mitgliedsgemeinden der Union Progressiver Juden in Köln, Oberhausen und Unna betreuen.

Nothilfe im Einzelfall

Auch wenn Asyl in Kultstätten, Tempeln und später in Kirchen und Klöstern religionsgeschichtlich eine lange Tradition habe, sei das moderne Kirchenasyl damit nur eingeschränkt vergleichbar. In den Gebäuden der Kirche finde das staatliche Recht uneingeschränkte Anwendung, weist die Bischofskonferenz in der neuen Handreichung zum Umgang mit dem Kirchenasyl hin.

 

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