19.08.2007

Nachrichtenarchiv 20.08.2007 00:00 Somalia: Verschlechterung der medizinischen Versorgung beklagt

Die Organisation "Ärzte ohne Grenzen" hat eine dramatische Verschlechterung der medizinischen Versorgung in der somalischen Hauptstadt Mogadischu beklagt. In der Millionenstadt seien nur noch weniger als 250 Krankenhausbetten in Betrieb. Das erklärte die Organisation in Berlin. Patienten würden weder in Notfällen noch bei Krankheit behandelt. Der mangelnde Respekt für die Arbeit der Ärzte sei schockierend. Die Konfliktparteien unternähmen zu wenig, um den Zugang zu medizinischer Pflege sicherzustellen. Flüchtlinge hätten keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Trinkwasser und Nahrungsmitteln.