18.08.2007

Nachrichtenarchiv 19.08.2007 00:00 Hilfe erreicht Erdbeben-Opfer in Peru nur schleppend

Die Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und "Brot für die Welt" beklagen chaotische Verhältnisse nach dem Erdbeben in Peru. Die Hilfe erreiche die Menschen bislang nur schleppend. Die Lage sei auf dem Land noch schlimmer als in den Städten. Auch vier Tage nach dem Erdbeben müssten viele Menschen trotz der Kälte noch immer im Freien übernachten. Immer wieder auftretende Nachbeben lösten Panik aus. Die Hilfswerke bemühten sich daher, rasch provisorische Gemeinschaftsunterkünfte zu schaffen. - Angesichts der Plünderungen im Erdbebengebiet in Peru hat die Regierung zweitausend Polizisten und Soldaten ins Katastrophengebiet entsandt. Es werde gemeinsame Patrouillen von Polizei und Soldaten geben. Außerdem drohte die Regierung mit einer Ausgangssperre. - Durch das Erdbeben starben mindestens 500 Menschen. Zehntausende wurden obdachlos.