14.08.2007

Nachrichtenarchiv 15.08.2007 00:00 DITIB verärgert über Kölner CDU-Beschluß zur Moschee

Mit Verärgerung hat die Türkisch-Islamische Union (DITIB) auf die Beschlüsse des Kölner CDU-Kreisparteitags zum Bau der neuen Moschee reagiert. Teile des CDU-Beschlusses seien inakzeptabel und stellten einen deutlichen Positionswechsel dar. Als "schockierend" bezeichnete es die DITIB, dass CDU-Delegierte trotz des konstruktiven und frühzeitigen Dialogs über die Baupläne vor Diffamierungen der Muslime nicht zurückgeschreckt seien. Die Mehrheit der rund 500 anwesenden Kölner CDU-Mitglieder hatten von der DITIB als Bauherrin eine Überarbeitung der Baupläne gefordert. Die Delegierten verlangten, "Höhe und Größe der Kuppel zu verringern und die Minarette deutlich zu reduzieren".