13.08.2007

Nachrichtenarchiv 14.08.2007 00:00 Laschet: Muslime haben Recht auf repräsentative Moschee

Vor dem Parteitag der Kölner Christdemokraten hat Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet (CDU) das Recht der Muslime auf einen repräsentativen Moscheebau in der Domstadt betont. In einem Interview verwies er darauf, dass die etwa 100.000 Muslime in der Stadt rund 10 Prozent der Bevölkerung stellten. Der Islam müsse einen Platz in der Gesellschaft haben. Zugleich wollte sich der Minister zu "Details" wie der Höhe der Minarette nicht äußern; darüber müsse die Politik vor Ort befinden. Der geplante Bau der Moschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld ist innerhalb der Kölner CDU umstritten. Der Parteitag heute Abend, zu dem Laschet erwartet wird, soll eine Klärung bringen. Ein Antrag der Basis verlangt von der Bauherrin, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt für Religion (Ditib), dass der Kuppelbau deutlich kleiner ausfällt; zwei 55 Meter hohe Minarette seien nicht akzeptabel.