07.08.2007

Nachrichtenarchiv 08.08.2007 00:00 Illegale Einwanderung in Spanien gesunken

Die Zahl der illegalen Einwanderer in Spanien ist im Vergleich zum Vorjahr um mehr als die Hälfte zurückgegangen. 2006 strandeten bis zum Sommer über 17.000 afrikanische Flüchtlinge auf den Kanarischen Inseln und an der südspanischen Küste. Nach Angaben des spanischen Innenministeriums sank diese Zahl im gleichen Zeitraum dieses Jahres um knapp 55 Prozent auf weniger als 8000 Personen. Gründe für den drastischen Rückgang seien unter anderem verbesserte Grenzkontrollen, so das Ministerium. Zudem sei die Zusammenarbeit mit den afrikanischen Herkunftsländern bei der Kontrolle der westafrikanischen Küste verbessert worden.