31.07.2007

Nachrichtenarchiv 01.08.2007 00:00 Krebshilfe: Aktuelles Rauchverbot reicht nicht aus

Das heute in drei Ländern in Kraft tretende Rauchverbot geht der Deutschen Krebshilfe nicht weit genug. Krebshilfe-Präsidentin Dagmar Schipanski fordert ein umfassendes Tabakwerbeverbot und die Abschaffung der Zigarettenautomaten. Die vorgesehene Möglichkeit abgeschlossener Raucherräume lehnte Schipanski in einem Zeitungsinterview ab, weil "diese Räume von Reinigungs- oder Dienstpersonal betreten werden". Schipanski hofft, dass viele Gastwirte auf die Einrichtung von Raucherräumen verzichten, um ihr Personal vor Passivrauchen zu schützen. - Baden-Würtemberg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern verbieten ab dem ersten August das Rauchen in öffentlichen Räumen.