31.07.2007

Nachrichtenarchiv 01.08.2007 00:00 Hilfswerke schränken Arbeit in Afghanistan ein

Mehrere deutsche Hilfsorganisationen reduzieren unterdessen ihr Engagement in Afghanistan. Sie reagieren damit auf die angespannte Sicherheitslage. Das Malteser Hilfswerk schließt ab Oktober sein Büro in Kabul und zieht seine Mitarbeiter ab. Der Rückzug sei die Reaktion auf die Ermordung von insgesamt drei afghanischen Mitarbeitern, hieß es. Die finanzielle Hilfe für Afghanistan bleibe aber bestehen und werde von lokalen Mitarbeitern verwaltet. Organisationen wie Misereor und die Konrad-Adenauer Stiftung verschärfen ihre Sicherheitsvorkehrungen. Das Deutsche Rote Kreuz hingegen setzt seine Hilfe unvermindert fort. Ohnehin habe das DRK keine eigenen Mitarbeiter in Afghanistan und die Arbeit erfolge von Deutschland aus.