25.07.2007

Nachrichtenarchiv 26.07.2007 00:00 Erzbischof Ntamwana kritisiert Globalisierung als Raub an den Armen

Globalisierung in ihrer jetzigen Form ist wilder Kapitalismus, der die Ärmsten beraubt und ihre Entwicklung behindert. Das jedenfalls kritisiert der burundische Erzbischof Simon Ntamwana bei einem Besuch von Vertretern des katholischen Hilfswerks missio. Die Reichtümer Afrikas, etwa Rohstoffe, gingen vor allem in jene Länder, die ohnehin am besten entwickelt seien. Mit Blick auf den G-8-Gipfel sprach der Erzbischof von Fehlern der internationalen Gemeinschaft. Die westlichen Länder dürften in Verhandlungen mit Entwicklungsländern nicht nur eigene Ziele verfolgen. Sein Land brauche Saatgut und Pflüge, aber keine Traktoren, die für die Exportländer lukrativer seien.