24.07.2007

Nachrichtenarchiv 25.07.2007 00:00 Indien: In den letzten 20 Jahren wurden 10.000 weibliche Babys getötet

Die indische Bischofskonferenz hat sich erneut vehement gegen die Abtreibung weiblicher Föten und die Tötung bereits geborener Mädchen gewandt. Kinder auf Grund ihres Geschlechts zu töten, sei unannehmbar, so der Präsident der Bischofskonferenz, Erzbischof Oswald Gracias. Die Menschen sollten sich für ein Verbot dieser barbarischen Praktiken einsetzen. Anlass des Appells war der Fund von  30 weibliche Kinderleichen in einem Brunnen in der Nähe des Krankenhauses der indischen Stadt Orissa. Nach Quellen der Regierung in Delhi sind in den letzten 20 Jahren 10.000 Mädchen von ihren Eltern ermordet worden.