13.07.2007

Nachrichtenarchiv 14.07.2007 00:00 Bischof Huber bekräftigt Kritik an neuen Vatikan-Papier

Die Hoffnungen auf einen Wandel in der Ökumene seien weiter in die Ferne gerückt. Dass das Papier die Aussagen des umstrittenen Dokuments "Dominus Iesus" aus dem Jahr 2000 einfach wiederhole, halte er für "bedenklich", so der EKD-Ratsvorsitzende in einem Zeitungsinterview. Die evangelische Kirche sei allerdings nicht davon abhängig, ob sie vom Vatikan anerkannt werde oder nicht. Eine Kirche, in der das Evangelium auf rechte Weise gepredigt und die Sakramente auf rechte Weise verwaltet würden, sei Kirche in vollem Sinn, so Bischof Huber.