11.07.2007

Nachrichtenarchiv 12.07.2007 00:00 ZdK erwartet keine Belastung der Ökumene

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) rechnet nicht mit einer dauerhaften Belastung der Ökumene in Deutschland als Folge des neuen Vatikan-Papiers. "Vielleicht könnte die Erklärung, wenn der erste Ärger auf evangelischer Seite verraucht ist, sogar ein weiterer Anstoß zu intensiven theologischen Gesprächen sein", sagte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer den Dortmunder "Ruhr Nachrichten". Der wesentliche Unterschied zwischen Katholiken und Protestanten liege unstreitig im Verständnis von Kirche. Der Vatikan hatte am Dienstag in einem Papier erneut seinen Anspruch auf Vorrang gegenüber anderen christlichen Kirchen unterstrichen.