11.07.2007

Nachrichtenarchiv 12.07.2007 00:00 Laschet verteidigt Ungleichbehandlung bei Zuwanderung

Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Armin Laschet weist Diskriminierungsvorwürfe türkischer Verbände zum Zuwanderungsgesetz zurück. "Es gibt manchmal auch Gründe dafür, dass man unterschiedlich behandelt", sagte er vor dem zweiten Integrationsgipfel der Bundesregierung in einem Fernsehinterview. In Ländern, wo um hochqualifizierte Arbeitskräfte geworben werde, nehme "man quasi in Kauf, dass die Ehefrau nicht unbedingt sofort deutsch spricht". Dass von anderen Einwanderern Grundkenntnisse der Sprache erwartet würden, stärke bei Heiratsmigration jedoch generell den zuziehenden Partner. Er verstehe aber die Sorge, dass Familienzusammenführungen erschwert werden könnten.