10.07.2007

Nachrichtenarchiv 11.07.2007 00:00 Journalisten-Vereinigung will Aufklärung an Journalisten - morden vorantreiben

Die Journalistenvereinigung "Reporter ohne Grenzen" hat an die russische Regierung appelliert, die Aufklärung der Morde an Journalisten im Land vorantreiben. Die Aufklärung der gewaltsamen Tode von Journalisten bleibe ein zentrales Problem. Das erklärte die Vereinigung in Berlin. Es gebe Zweifel an der Unabhängigkeit des von der Staatsanwaltschaft eingesetzten Ermittlungskomitees. Dieses Komitee sollte im September mit der Arbeit beginnen. Der Leiter gelte jedoch als enger Vertrauter und Studienkollege von Präsident Putin. Nach Angaben von "Reporter ohne Grenzen" sind in den letzten 7 Jahren 20 Journalisten in Russland aufgrund ihres Berufs getötet worden.