09.07.2007

Nachrichtenarchiv 10.07.2007 00:00 Argentinien: Kirche wirft Kirchner soziale Ungerechtigkeit vor

Ein hoher Kirchenvertreter in Argentinien wirft der Regierung von Staatspräsident Kirchner soziale Ungerechtigkeit vor. Bis zu 400.000 Kinder zwischen 5 und 13 Jahren müssten arbeiten, beklagte der Erzbischof von Tucuman, Luis Villalba, zum Unabhängigkeitstag des südamerikanischen Landes. Sie verließen die Schulen, lebten auf der Straße, sammelten Altpapier oder putzten Autofensterscheiben. Der Erzbischof forderte die Regierung auf, ihre soziale Schuld zu begleichen und Strukturen zu schaffen, damit alle ein würdiges Leben führen könnten. Trotz des Wirtschaftswachstums fehle weiterhin Arbeit.