27.06.2007

Nachrichtenarchiv 28.06.2007 00:00 Kölner OB: Sprachvertrag für neue Moschee

Der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma (CDU) fordert von der DITIB als Betreiberin der geplanten repräsentativen Moschee im Stadtteil Ehrenfeld eine verbindliche Sprachregelung. Alles, was in der Moschee gesprochen und gelehrt werde, müsse in deutscher Sprache nachvollziehbar sein, sagte Schramma in einem Zeitungsinterview. Er erwarte, dass sich die Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion in Deutschland (DITIB) an entsprechende Vereinbarungen aus Vorgesprächen halte. Mit Blick auf den umstrittenen Entwurf des Architekten Paul Böhm sagte Schramma, dass er sich das gesamte Modell "ein wenig reduzierter" wünsche, auch wenn der Entwurf im Prinzip sehr gut sei.