27.06.2007

Nachrichtenarchiv 28.06.2007 00:00 Familienverband nennt MWSt-Erhöhung kinderfeindlich

Der Deutsche Familienverband hat die Belastung der Familien durch die Mehrwertsteuererhöhung kritisiert. Diese betreffe Familien weit stärker als kinderlose Haushalte. Eltern könnten sich den Ausgaben für ihre Kinder und den darauf lastenden Steuern nicht entziehen. Hinzu kämen indirekte Verbrauchssteuern. Der Familienverband betonte, das gerade diese Steuern das Existenzminimum der Kinder gefährden. Laut Vorgabe des Bundesverfassungsgerichts dürfe der Staat aber nicht auf Einkommensteile zugreifen, die Eltern für den Unterhalt ihrer Kinder benötigten.