25.06.2007

Nachrichtenarchiv 26.06.2007 00:00 AIDS-Stiftung: HIV-Infizierte immer öfter in sozialer Not

Die Deutsche Aids-Stiftung beklagt einen Anstieg der sozialen Notlagen von HIV-Infizierten in Deutschland. Verantwortlich dafür seien Veränderungen in der Sozialgesetzgebung. Das mache sich vor allem durch einen Anstieg der Anträge auf Kostenübernahme für die Anschaffung von Haushaltsgeräten, Betten, Bekleidung sowie Seh- und Hörhilfen bemerkbar. Zunehmend übernehme die Stiftung eine Ersatzfunktion bei der existenziellen Grundversorgung der Betroffenen. Die soziale Notlage Einzelner ergebe sich zwangsläufig aus der Tatsache, dass Infizierte auf Grund besserer Medikamente und Therapien immer älter werden, so die AIDS-Stiftung.