25.06.2007

Nachrichtenarchiv 26.06.2007 00:00 Studie: Hartz-Reformen schufen kaum neue Jobs

Die Hartz-Reformen spielen bei der Abnahme der Arbeitslosigkeit keine große Rolle. Der stärkere Druck auf Arbeitslose habe "bisher keine Spuren in der Beschäftigung" hinterlassen. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Demnach nimmt die Zahl der Beschäftigten im gegenwärtigen Konjunkturaufschwung weniger stark zu als in der letzten Aufschwungphase in den Jahren 1998 bis 2000.  Die Arbeitszeit der Teilzeitbeschäftigten steige an, die Zahl der Minijobs gehe zurück, so die Studie weiter. Insgesamt entstanden im derzeitigen Aufschwung gut eine halbe Million neuer Arbeitsplätze, davon rund 400.000 für abhängig Beschäftigte. In der letzten Boomphase seien es 1,3 Millionen neuer Jobs gewesen.