28.05.2007

Nachrichtenarchiv 29.05.2007 00:00 Welthungerhilfe: wachsende Gefahr für Hilfsorganisationen in Krisengebieten

Die Deutsche Welthungerhilfe sieht wachsende Gefahren für Hilfsorganisationen in Krisengebieten. Die Zahl gewaltsamer Angriffe, darunter auch Morde, Entführungen und Attentate auf Helfer, habe sich zwischen 1997 und 2005 verdreifacht. Das sagte Generalsekretär Hans-Joachim Preuß in Berlin. Insgesamt habe es in diesem Zeitraum 408 Zwischenfälle gegeben, von denen 941 Menschen betroffen waren. Neben einer Verschärfung von Sicherheitsmaßnahmen sind nach den Worten von Preuß "Unabhängigkeit, Unparteilichkeit und Neutralität" der wichtigste Schutz für die Arbeit von Hilfsorganisationen."