16.05.2007

Nachrichtenarchiv 17.05.2007 00:00 Misereor wirft Pharmakonzernen "Biopiraterie" vor

Das katholische Hilfswerk Misereor hat Pharmakonzernen vorgeworfen, in Entwicklungsländern "Biopiraterie" zu betreiben. In einer Erklärung kritisierte die Organisation eine Aneignung von biologischem Material als Ausgangsstoff für die Entwicklung von Medikamenten oder Kosmetika. Bevor in Deutschland die UN-Konvention über biologische Vielfalt verhandelt wird, bräuchten die Organisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika ein Zeichen, dass ihr Wissen und ihre Rechte geachtet werden. Misereor äußerte sich zum Internationalen Tag der Artenvielfalt am kommenden Dienstag.