07.05.2007

Nachrichtenarchiv 08.05.2007 00:00 Ländervertreter: Islamischer Religionsunterricht statt Islamkunde!

Vertreter der Kultusministerien der Länder haben sich für die Einführung eines flächendeckenden islamischen Religionsunterrichts ausgesprochen. Bisherige Modellversuche seien nicht ausreichend. Bülent Ucar, der in Nordrhein-Westfalen den Modellversuch Islamkunde betreut, sagte: "Wir möchten einen ordentlichen islamischen Religionsunterricht. Die Islamkunde ist nur ein Platzhalter." Auch Niedersachsen strebe einen regulären Unterricht an, sagten die Verantwortlichen des Schulversuchs "Islamischer Religionsunterricht" an bislang 21 Grundschulen. Anders als bei einem regulären Religionsunterricht wird bei der Islamkunde nur über den Islam informiert, aber nicht direkt in die Glaubenspraxis eingeführt. Bislang gibt es in keinem Bundesland einen regulären islamischen Religionsunterricht im Sinne des Grundgesetzes.