28.04.2007

Nachrichtenarchiv 29.04.2007 00:00 Höppner: Bei Gesprächen um Ökumene zu viel Fundamentalismus

In der Ökumene prallt zu viel Fundamentalismus aufeinander. Diese Auffassung vertrat der evangelische Kirchentagspräsident Höppner am Abend vor der Vollversammlung des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Köln. Das gelte vor allem für Gespräche von Protestanten und Katholiken "auf höherer Ebene". Die Verantwortungsträger treibe "zu viel Angst vor Machtverlust". Sie diskutierten in lebensfernen Kategorien. Kirchliche Laien sollten deshalb eine ökumenische "Bewegung von unten" schaffen. Katholiken seien dabei für Protestanten "gute Verbündete". Die Ökumene bildet einen Schwerpunkt des 31. Deutschen Evangelischen Kirchentags (DEKT) im Juni in Köln.