17.04.2007

Nachrichtenarchiv 18.04.2007 00:00 Däubler-Gmelin fordert Abschiebestopp für irakische Flüchtlinge

Die rund 20.000 anerkannten irakischen Flüchtlinge in Deutschland sollen nicht abgeschoben werden. Das fordert die Vorsitzende des Menschenrechts-Ausschusses im Bundestag, Herta Däubler-Gmelin. Zwar seien die Flüchtlinge unter dem Regime von Saddam Hussein nach Deutschland geflohen. Es sei aber nicht vertretbar, sie in das durch durch Terrorakte destabilisierte Land zurückzuschicken, so Däubler-Gmelin. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hatte erst am Dienstag alle europäischen Länder gebeten, irakische Flüchtlinge nicht in den Irak und damit in die Unsicherheit zurückzuschicken.