29.03.2007

Nachrichtenarchiv 30.03.2007 00:00 Südafrikanische Staaten: Mbeki soll in Simbabwe vermitteln

Ein Sondergipfel von 14 südafrikanischen Staaten zur Krise in Simbabwe ist am Abend ohne die erwartete Kritik an Staatschef Robert Mugabe zu Ende gegangen. Die Mitglieder der Südafrikanischen Staatenrunde vereinbarten in der tansanischen Hafenstadt Daressalam, dass Südafrikas Präsident Mbeki zwischen Regierung und Opposition in Simbabwe vermitteln soll. In der Abschlusserklärung wird der Westen aufgefordert, Wirtschaftssanktionen gegen Simbabwe aufzuheben. Die 14 südafrikanischen Staaten unterstützen zudem die umstrittene Landreform Mugabes, bei der weiße Farmer teils gewaltsam enteignet werden.