20.03.2007

Nachrichtenarchiv 21.03.2007 00:00 NRW: Hohe Zahl rechtsextremistischer Straftaten

Die Zahl extremistischer Straftaten in NRW ist im vergangenen Jahr um 16 Prozent auf über 4.000 gestiegen. In drei von vier Fällen handle es sich um rechtsextremistisch motivierte Taten, so Innenminister Wolf (FDP) in Düsseldorf. Meist ging es um Propaganda-Delikte und Volksverhetzung.  Der Rechtsextremismus habe mit fast 3000 Fällen die politisch motivierte Kriminalität dominiert, sagte Wolf bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2006. Er forderte die Bürger auf, "Flagge gegen rechte Gewalt" zu zeigen. "Hakenkreuzschmierereien und das Zeigen des Hitlergrußes seien keine Lappalie", erklärte der Minister.