16.03.2007

Nachrichtenarchiv 17.03.2007 00:00 Caritas: Aufschwung bringt für Langzeit-Arbeitslose nichts

Die Caritas bezweifelt, dass der Wirtschaftsaufschwung eine Verbesserung für die Langzeitarbeitslosen bringt. Ihre Zahl sei unverändert groß oder steige in einzelnen Regionen sogar an. Die Bilanz nach zwei Jahren Arbeitsmarktreformen sei deshalb überwiegend negativ. Mehr als zehn Prozent der Bevölkerung lebten unter der Armutsgrenze, ein weiteres Viertel gelte als armutsgefährdet. Immer noch würden soziale Probleme zu wenig als Ursachen von Arbeitslosigkeit angesehen. Deshalb fordert der Caritasverband insbesondere eine existenzsichernde Unterstützung, die dazu um 20 Prozent angehoben werden müsse.