14.03.2007

Nachrichtenarchiv 15.03.2007 00:00 Chiquita gibt Zahlungen an Paramilitärs in Kolumbien zu

Das US-Unternehmen Chiquita hat eingeräumt, die rechtsextremen Paramilitärs in Kolumbien jahrelang finanziert zu haben. In einem Vergleich mit der US-Justiz hat sich der Konzern bereit erklärt, 25 Millionen US-Dollar zu bezahlen. Das geht aus Berichten einer kolumbianischen Zeitung von heute hervor. Ab 1997 sollen mindestens 1,7 Millionen Dollar an eine illegale Miliz geflossen sein, die für zahlreiche Massaker verantwortlich ist. Chiquita erklärte, die Zahlungen an die Todesschwadronen seien zum Schutz seiner Angestellten erfolgt. Auch gegen Coca-Cola und den Bergbaukonzern Drummond sind in den USA Verfahren wegen Unterstützung von Paramilitärs anhängig.