27.02.2007

Nachrichtenarchiv 28.02.2007 00:00 Umfrage: Mehrheit will Denkmal für im Ausland umgekommene Soldaten

Laut einer Umfrage wünschen sich mehr als zwei Drittel aller Bundesbürger ein Denkmal für Personen, die bei Auslandseinsätzen der Bundeswehr ums Leben kamen. 27 Prozent der Befragten lehnten ein derartiges Denkmal ab. Das ist das Ergebnis einer Erhebung im Auftrag des Hamburger Magazins "Stern". Verteidigungsminister Jung will ein Mahnmal für die Toten auf dem Gelände seines Ministeriums aufstellen lassen. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung zieht jedoch einen Standort beim Parlament vor, weil der Bundestag die Auslandseinsätze beschließt. Seit Anfang der 90er Jahre sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums 65 Bundeswehrangehörige bei Auslandseinsätzen ums Leben gekommen.