26.02.2007

Nachrichtenarchiv 27.02.2007 00:00 EU: 135 Millionen Euro für Krisenregionen

Die EU-Kommission hat Nahrungsmittelhilfe in Höhe von 135 Millionen Euro für verschiedene Krisenregionen bereitgestellt. Die Gelder sollten rund 12,5 Millionen Menschen in Afrika südlich der Sahara, Asien, dem Kaukasus und anderen Gebieten zugute kommen. Das teilte EU-Entwicklungskommissar Louis Michel mit. Versorgt werden sollten Personen, die durch Naturkatastrophen, Epidemien, Wirtschaftskrisen oder bewaffnete Konflikte in Not geraten seien. Ein Teil der Hilfen wird der EU-Kommission zufolge in Projekte des Typs "Arbeit gegen Lebensmittel" fließen. Durch den Wiederaufbau von Straßen, Brunnen und anderen Kollektivgütern sollen die einzelnen Dorfgemeinschaften gestärkt werden. Mit einem anderen Teil sollen Werkzeuge, Saatgut, Düngemittel und andere Hilfsgüter finanziert werden.